Ob sich hinter der Nutzung mobiler Dating-Apps noch weitere Nutzungsgründe sowie Motive verbergen, ist laut aktueller theoretischer Ausgangslage nur geringfügig erforscht. Mittels mobiler Dating-Applikationen den perfekten Partner zu finden, scheint hingegen kaum bedeutend (vgl. Aufgrund dieser Forschungslücke wird sich die vorliegende Bachelorarbeit genauer mit eben diesen auseinandersetzen und der Forschungsfrage nachgehen, ͣInwieweit hinsichtlich der Partnersuche via mobile Dating-Applikationen geschlechtsspezifische Unterschiede bestehen“. In Bezug zur Verwendung mobiler Dating- Applikationen bedeutet dies, dass sich Nutzer von Dating-Apps eigene Handlungsorientierungen schaffen und nach diesen agieren. Bei der Nutzung von mobilen Dating-Applikationen verhält es sich ganz genauso, da Mobile Dating nicht die einzige Möglichkeit darstellt, beispielsweise das Bedürfnis neue Leute kennen zu lernen besiegeln kann. Diese Nutzungshypothese ist der ersten Annahme von Katz, Blumler und Gurevitch sehr ähnlich, da App-Nutzer durch das Installieren mobiler Dating-Applikationen zum Beispiel das Ziel verfolgen können ihren eigenen Wert auf dem Singlemarkt zu testen oder das Bedürfnis der Aufmerksamkeit zu befriedigen, woraus resultiert, dass die Mediennutzung bewusst vollzogen wird. Um diese mit zu untersuchen, sollte zusätzlich das erweiterte bedürfnisorientierte Modell, auch GS/GO-Modell genannt, mit in Betrachtung gezogen werden. Diese Unterscheidung ist insofern wichtig, als dass die Gratifikationen, die der Nutzer beispielsweise durch die Verwendung einer mobilen Dating- Applikation erhält, Einfluss auf die Erwartungen und Nutzungsmotive sowie auch auf seine gesuchten Gratifikationen hat (vgl. In Anbetracht dessen lässt sich zusammenfassend sagen, dass sich die Motive der Mobile Dating-Nutzung lediglich teilweise mit Hilfe der Grundannahmen des Nutzen und Belohnungsansatzes erklären lassen.

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Lag die Gesamtzahl der Downloads der 25 beliebtesten mobilen Dating-Applikationen in Deutschland im Jahr 2012 bei fast sechs Millionen, verzeichnete sie nur ein Jahr später bereits eine Gesamtzahl von neun Millionen Downloads (vgl. Außerdem definieren sich mobile Dating-Applikationen zurzeit als modernste sowie am stärksten revolutionierende Möglichkeit des Kennenlernens, wodurch die thematische Auseinandersetzung mit diesen zusätzlich gerechtfertigt wird. Ausgangspunkt für die Analyse der medialen Nutzungsweisen ist laut dem Nutzen und Belohnungsansatz ein aktives Publikum, welches Medien nicht nur mit einer Intention, sondern auch ausgeprägter Selektion benutzt (vgl. In den nächsten zwei Unterkapiteln folgt eine kurze Darstellung der Nutzungsgründe sowie Nutzungsmotivation mobiler Dating-Applikationen anhand zweier wissenschaftlicher Studien. Weitere 40 % suchen nach einem Partner für eine langfristige Beziehung (im Vergleich: 52 % suchen dies über Online Dating-Portale am Computer) und 35 % versuchen über mobile Dating-Applikation ihren eigenen Marktwert zu testen (vgl. Weiterhin interessant wäre es auch zu erfahren, wie sich die prozentual beschriebenen Nutzungsmotive innerhalb verschiedener Altersgruppen verhalten, beziehungsweise ob es bestimmte Altersgruppen gibt, in denen manche Nutzungsmotive stärker vertreten sind als andere. Alle weiteren Altersstufen sind in der Studie mit einem nur sehr geringen Anteil Anmerkung: Dadurch, dass sich die Bezeichnung Mobile-Dating im aktuell herrschenden Fachjargon eher auf mobile Dating-Apps mit der Funktion der Standortbestimmung bezieht, wird sich dieser Terminus im weiteren Verlauf dieser Arbeit auch lediglich auf diese Definition beziehen.

Grund für diesen starken Nutzungsanstieg standortbezogener Dating-Apps ist, dass sie einerseits auf dem Smartphone, einem der wichtigsten und täglich mehrere Stunden genutztem Medium funktionieren und andererseits die neuartige, schnelle sowie unkomplizierte Suche nach einem Partner ermöglichen (vgl. Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Lektüre sowie Bestätigung geschlechtsspezifischer Motive bei der Nutzung von mobilen Dating-Apps, lässt sich die Thematik der mobilen Partnersuche mit besonderem Forschungspotenzial betrachten. Ferner basiert der Nutzen und Belohnungsansatz auf fünf verschiedenen Annahmen, die die amerikanischen Wissenschaftler Elihu Katz, Jay Blumler und Michael Gurevitch vor über 40 Jahren entwickelt haben (vgl. Die erste Annahme des Nutzen und Belohnungsansatzes besagt nämlich, dass Rezipienten Medien stets zielgerichtet nutzen und dabei bestimmte Erwartungen an das Medium stellen (vgl. Die Mediennutzung beruht hierbei auf einem starken Maß der Eigeninitiative durch den Rezipienten selbst und stellt die zweite Nutzungsannahme des Ansatzes dar (vgl. Hieraus folgt auch die dritte Nutzungsannahme, dass Rezipienten von Medien ihre eigenen Handlungsorientierungen innerhalb individuell hergestellter Kategorien ermitteln (vgl. Hiervon gehen mittlerweile auch weitere Forscher aus, sodass einige wissenschaftliche Studien den Nutzen und Belohnungsansatz als Grundlage ihrer Untersuchung verwenden und diesem deshalb ein relevanter Stellenwert zugeschrieben werden kann. Darüber, inwieweit innerhalb dieses Nutzungsverhaltens eventuelle geschlechtsspezifische Unterschiede bestehen, gibt diese Studie keinen Aufschluss.

Zusätzlich erfüllen mobile Dating-Applikationen den zunehmenden Wunsch nach mehr Mobilität und Flexibilität, sowohl im allgemeinen Alltag als auch im Bereich der Partnersuche heutiger moderner Gesellschaften (vgl. Dennoch gibt es Tendenzen dahingehend, dass der Großteil der Mobile Dating Nutzer hauptsächlich auf der Suche danach ist, neue Leute kennen zu lernen, zu flirten sowie unverbindlichen Sex zu bekommen (vgl. Um die Frage wissenschaftlich korrekt beantworten zu können, wird innerhalb dieser Arbeit eine empirische Fallstudie zur mobilen Dating-Applikation Tinder in Form einer standardisierten Online-Befragung durchführt. Obwohl diese Nutzungshypothesen bereits in den 1970ern entstanden sind, lassen sie sich teilweise auch in Bezug auf die Nutzung des Mediums Internet - im erweiterten Sinne auch auf die fokussierte Thematik dieser Forschungsarbeit, genauer gesagt auf die digitale Partnersuche, beziehen. Ebenso ist es auch beim Mobile Dating, da Singles sowie Partnersuchende sich bewusst unterschiedliche Dating-Applikationen installieren, mit dem Ziel zum Beispiel einen neuen Partner zu finden. Die Nutzer von mobilen Dating-Applikationen entscheiden innerhalb der Mediennutzung eigenständig, welche weiteren Nutzer Ihnen gefallen, mit welchen sie kommunizieren oder flirten und welche sie sogar näher kennenlernen möchten. Dieser Prozess basiert immer darauf, wie sie ihre eigene Mediennutzung verstehen (vgl. Weiterhin konkurrieren Medien gemäß der vierten Annahme auch als ͣBedürfnisbefriediger“ stets mit anderen Quellen der Befriedigung, da eben nicht nur Medien individuelle Bedürfnisse erfüllen können (vgl. Als fünfter Aspekt wird angenommen, dass Mediennutzer hinsichtlich der Mediennutzung immer Ziele sowie Bedürfnisse haben und die Medien dahingehend, aufgrund bestimmter Motive, bewusst gebrauchen (vgl. Doch auch wenn die fünf Annahmen des Nutzen und Belohnungsansatzes von Katz, Blumler und Gurevitch in Bezug auf die Nutzung des Mobile Datings zunächst griffig erscheinen, sollte hierbei angemerkt werden, dass sie lediglich von den ͣangestrebten“ und nicht von ͣerhaltenen“ Gratifikationen ausgehen (vgl. Das GS/GO-Modell unterscheidet hierbei zwischen den gesuchten (Gratifikation Sought = GS) sowie erhaltenen (Gratifications Obtained = GO) Gratifikationen (vgl. Das Prinzip der Gratifikation scheint hierbei ein bedeutender Aspekt zu sein, wodurch der Reiz der Nutzung mobiler Dating-Applikationen entsteht.

Partnersuche 2.0: Vom Online- hin zu Mobile-Dating 2.2. Der Nutzen und Belohnungsansatz als Erklärung von Nutzungsmotiven 2.2.2. Unterschiedliche Nutzungshäufigkeit von Tinder innerhalb der Geschlechter 4͘2͘ ‚Langeweile‘, ‚Flirten und Daten‘ sowie ‚neue Leute kennen lernen‘ als Hauptmotive der Tinder-Nutzung 4.3. Dann wären da noch Alice, 21 im Bikini, Lisa, 24 und Vanessa, 19, die ein Albert Einstein-Zitat für ihre Selbstbeschreibung gewählt hat und dazu einen Kussmund macht. Mobile Dating fungiert zum einen als mobiles Endgerät für die herkömmliche Internetnutzung von klassischen Online-Dating-Portalen, zum anderen aber auch als standortbezogene Dating Applikation für die Betriebssysteme Android, IOS sowie Windows Mobile (vgl. Deshalb besteht das Hauptziel dieser Bachelorarbeit darin, in Form einer standardisierten Online- Befragung zu überprüfen, inwieweit hinsichtlich der Nutzungsmotive mobiler Dating-Applikationen Differenzen zwischen Frauen und Männern bestehen. Der Wert des deutschen Mobile Dating Marktes wird mittlerweile auf rund 25 Millionen Euro geschätzt (vgl. Die neuartige Besonderheit, die die Nutzung mobiler Flirt- Apps ausmacht, ist vor allem das erhöhte Maß an Mobilität sowie Flexibilität. Darüber hinaus sind mobile Dating-Applikationen sehr leicht und schnell zu bedienen, da der Großteil dieser bei der Installation mit Social Media Kanälen, wie zum Beispiel Facebook, verlinkt werden muss. Ein weiterer wichtiger Aspekt von Dating-Applikationen ist, dass sie alle mit Hilfe von GPS- basierten Diensten arbeiten. ______________________________________________________ Neben dem Unterhaltungswert vollzieht sich die Nutzung mobiler Dating-Apps auch aus weiteren Beweggründen, Bedürfnissen sowie Zielsetzungen heraus, auf welche im nächsten Abschnitt mit Hilfe eines kommunikationswissenschaftlichen Ansatzes genauer eingegangen wird. Die Gratifikationsforschung beschreibt hierbei einen Forschungsbereich, in welchem es hauptsächlich um die Erforschung individueller Bedürfnisse sowie die Befriedigung dieser durch die Nutzung von Medien geht (vgl. Dass sich die Möglichkeiten der Partnersuche durch unterschiedliche technologische Entwicklungen als auch durch das Mobile Dating verändert haben, ist Fakt. Zusätzlich wurde die digitale Veränderung der Partnersuche sogar positiv bewertet, da gut ein Fünftel der Befragungsteilnehmer mittels mobiler Dating- Applikationen mehr neue Leute kennen lernt als zuvor (vgl. ______________________________________________________ Durch welche spezifischen Charaktereigenschaften, beziehungsweise demographischen Daten sich aktuelle Tinder-Nutzer auszeichnen, versucht die Darstellung nachfolgender Studie eines amerikanischen Forschungsinstituts zu verdeutlichen. Welche Motivation die Nicht-Single Nutzer bei der Verwendung dieser Dating-App verfolgen, ist hierbei unerforscht geblieben. Weiterhin lässt sich festhalten, dass deutlich mehr Männer als Frauen Tinder nutzen (62 % / 38 %) (vgl.

Hypothese 4: Nutzungshäufigkeit und Beziehungsstatus 4.8. Hypothese 5: Kennengelernt und Date bei Tinder sowie Geschlecht 4.9. Danach folgt die Darstellung von drei unterschiedlichen Dating-Applikationen (2.4.). Waren im Jahr 2013 noch 77,2 % der Deutschen ab 14 Jahre im Netz unterwegs, stieg die prozentuale Anzahl der Online-Nutzer im darauffolgenden Jahr auf 79,1 % an (vgl.

Hypothese 6: Vorstellung einer Partnerschaft mit jemanden, der über Tinder kennen gelernt wurde und Geschlecht 5. Kapital 3 beschäftigt sich mit der methodischen Vorgehensweise, basierend auf dem Prozess der Bildung theoriegeleiteter Hypothesen, Operationalisierung (3.1.), sowie Datenerhebung mittels einer standardisierten Online-Befragung (3.2.). Neben den deutschen Marktführern Friendscout24 (Singlebörse: Eine Million aktive Mitglieder), Elitepartner (Online-Partnervermittlungsdienst: Drei Millionen aktive Mitglieder) und Parship (Online-Partnervermittlungsdienst: Eineinhalb Millionen aktive Mitglieder), bietet das Internet als multimediale Plattform jedoch noch weitere Dating-Anbieter, welche stets darauf ausgerichtet sind unterschiedliche persönliche Bedürfnisse zu erfüllen und sich den individuellen Lebensumständen und Einstellungen von partnersuchenden Singles anzupassen.

Caterina ist immerhin noch sportlich und wie das Foto verrät auf dem Oberarm tätowiert. Galt die digitalisierte Form des Kennenlernens früher noch als unakzeptabel und verrucht, gehört sie heutzutage zur modernsten Art und Weise neue Menschen kennen zu lernen, mit ihnen zu flirten sowie sie zu daten, so eine aktuelle Mobile Dating Studie der Gmb H in Zusammenarbeit mit aus dem letztem Jahr (vgl. Hierbei ist es besonders wichtig, bereits bestehende wissenschaftliche Ergebnisse hinsichtlich der Nutzung mobiler Dating-Apps genauer zu beleuchten sowie weitere Erkenntnisse auf Grundlage der Fragestellung und gebildeter Hypothesen zu ermitteln. Neben den marktführenden Dating-Applikationen Badoo und Lo Voo, besitzt der deutsche Markt noch viele weitere Anbieter, wie zum Beispiel Zoosk, Kizzle, i Love oder auch Tinder (vgl. anhand der ausgewählten Dating-Apps Badoo, Lo Voo und Tinder näher erläutert werden. Demgemäß zielt der Nutzen und Belohnungsansatz darauf ab das Publikumsverhalten, mit gezieltem Blick auf die Nutzungsbedürfnisse, genauer zu untersuchen (vgl. Anwendung erfährt dieser bedürfnisorientierte Ansatz größtenteils innerhalb der Massenmedien Fernsehen, Radio sowie Print (vgl. An dieser, mit besonderem Fokus auf Nutzererwartungen sowie Entwicklungstendenzen des Mobile Datings, haben 2.017 Singles im Alter von 18 bis 64 Jahren in Deutschland teilgenommen. Weitere 28 % der Befragten geben außerdem an, dass sie dank Mobile Dating öfter mit neuen Leuten kommunizieren, die sie im Nachhinein tatsächlich gerne daten würden oder dies sogar auch getan haben (vgl. Dennoch stimmen gut 40 % der Aussage zu, dass sie Mithilfe der Nutzung von Mobile Dating mehr Dates haben als mit der Nutzung von Online Dating am Computer (vgl. Sehr dominant scheinen hierbei vor allem die Nutzungsmotive ͣneue Leute kennen zu lernen“ sowie ͣmit anderen Leuten flirten“ zu sein. Die meisten Tinder-Nutzer finden sich mit einem prozentualen Anteil von 45 in der Altersklasse der 25 bis 34 Jährigen (vgl.

Hypothese 3: Nutzungseinstellung ͣeinfacher neue Leute kennen zu lernen“ und Geschlecht 4.7. Viele von diesen verfolgen das Ziel dem Singleleben ein Ende zu setzen und endlich den perfekten Partner fürs Leben zu finden - aber wo und vor allem wie? Mediatisierung beschreibt den Prozess, bei welchem Medien den menschlichen Alltag immer stärker durchdringen sowie beeinflussen (vgl. Die Nutzungsmotive werden sowohl auf Grundlage des kommunikationswissenschaftlichen Nutzen und Belohnungsansatzes (2.2.1.) als auch mit Hilfe von zwei wissenschaftlichen Studien (2.2.2.-2.2.3.) näher erläutert. Neben dem Anstieg des allgemeinen Internetkonsums, lässt sich bezüglich der täglichen Nutzungsdauer im Internet zusätzlich ein Wachstumsprozess von +11 Minuten feststellen (237 Minuten, Stand 2013; 248 Minuten, Stand 2014) (vgl. Der zentrale Forschungsschwerpunkt, mit welchem sich ein Großteil der Kommunikationswissenschaftler sowie Soziologen innerhalb der Medienwirkungsforschung heutzutage befasst, bezieht sich auf die Frage was Medien mit den Menschen machen und wird als Wirkungsansatz bezeichnet wird (vgl.

Tinder - die Dating- pp nach dem ͣHot-or-Not“-Prinzip 3. Hypothese 2: Nutzungsmotiv ͣBeziehung“ und Geschlecht“ 4.6. Geschätzte 30 Millionen Menschen ͣtindern“ weltweit. In Deutschland tun dies mehr als eine Million, täglich kommen etwa 8000 neue Nutzer dazu.“ heißt es in einem aktuellen Artikel über die Veränderung des Liebeslebens durch die Nutzung von Smartphone-Apps im Stern (Bömelburg 2015, S. Verwunderlich sind diese Nutzungszahlen nicht, denn heutzutage gib es so viele Singles wie noch nie. Die Möglichkeiten neue Menschen und somit auch potenzielle Partner kennen zu lernen sind sehr vielfältig und durch das Phänomen der Mediatisierung häufig digitalisiert. Beeinflusst wird hierbei jedoch nicht nur das alltägliche mediale und gesellschaftliche Geschehen, sondern primär auch das Kommunikations- und Nutzungsverhalten (vgl. In diesem sollen vor allem die detaillierte Entwicklung des Mobile Datings (2.1.) sowie verschiedene Nutzungsmotive mobiler Dating- Applikationen (2.2.) aufgezeigt werden. Grund für diese steigende Nutzungsdauer im Netz ist die Verbreitung der mobilen Internetnutzung mittels mobiler Endgeräte (z. Smartphones), welche sich von zwei Jahren (2012 - 2014) verdoppelt hat (vgl. Als Folge dessen lässt sich die mobile Internetnutzung nicht nur als bedeutendste technologische Entwicklung des digitalen Dating-Marktes, sondern auch als ausschlaggebende Ursache für die Verbreitung des Mobile Dating-Trends betrachten (vgl. Von diesem ausgehend werden im Anschluss zwei wissenschaftliche Studien zu den aktuell bekannten Nutzungsmotiven mobiler Dating-Applikationen sowie der Flirt-App Tinder vorgestellt. Diesem gegenüber steht der sogenannte Nutzungsansatz, welcher stets der Frage nachgeht ͣWas machen die Menschen mit den Medien?

Nutzercharakteristika der mobilen Dating-Applikation Tinder 2.3. Lo Voo - die Dating-App mit der zweifachen Umgebungssuche 2.3.3. Die standardisierte (Online-)Befragung als quantitative Erhebungs- methode 3.2.1. Hypothese 1: Nutzungsmotiv ͣSex“ und Geschlecht 4.5. 1) ͣTinder […΁ ist eine pp für das Smartphone und das heiße Ding auf dem Markt der digitalen Paarungsmaschinen. Ob über den Freundeskreis, in einer Bar, am Arbeitsplatz oder einfach unterwegs. Dies ist vor allem durch den stetig voranschreitenden technologischen Fortschritt bedingt (vgl. Sei es über unterschiedliche Partnervermittlungsdienste, Dating- Portale, Singlebörsen im Internet oder aber über Mobile Dating (vgl. Um die Thematik des Mobile Datings vollends nachvollziehen zu können, wird im Anschluss hieran zunächst der theoretische Grundlagenteil dieser Arbeit vorgestellt. Der Durchbruch des Kennenlernens in Form einer mobilen Dating-Applikation erfolgte durch die amerikanische Flirt-App Grindr im Jahr 2009, zunächst jedoch nur für homosexuelle Männer (vgl. Entwickelt wurde Grindr von Joel Simkhai und verzeichnet bis Dato eine Gemeinde von zwei Millionen aktiven Nutzern innerhalb 196 Länder auf der ganzen Welt (vgl. Durch internationale Akzeptanz sowie Begeisterung dieser einfachen Art der Partnersuche (vor allem innerhalb der mediatisierten Generation) entstanden in den Folgejahren, mitunter auch in Deutschland, immer mehr derartige Apps. Aus welcher Motivation heraus diese subjektiv-geprägten Beweggründe zur Mediennutzung entstehen, versucht nachfolgende Darstellung des Nutzen und Belohnungsansatzes aus Sicht der Sozial- sowie Kommunikationsforschung zu erläutern. Der Schwerpunkt dieser Studie lag sowohl auf der Analyse allgemeiner Einstellungen von Tinder-Nutzern als auch auf einem Versuch der Charakterisierung dieser (vgl.

Nutzungserwartungen sowie Nutzungsmotive mobiler Dating- Applikationen 2.2.3. Badoo - die Dating-App mit dem Interessenfeature 2.3.2. Matches, Chats, Dates und ernsthafte Beziehungen 4.4. Man(n) hat die Qual der Wahl“ (Hildebrandt, Julia: 2014, S. Waren früher beispielsweise noch Zeitungsannoncen eine Möglichkeit der Partnersuche, erlaubt die heutige digitale Vernetzung das Kennenlernen neuer Menschen überall. Mobile Dating beschreibt das Kennenlernen potenzieller neuer Partner über mobile Endgeräte, wie zum Beispiel das Smartphone (vgl. Zusätzlich soll die vorliegende Arbeit auch einen allgemeingültigen, innovativen Beitrag zu Dating-Applikationen liefern sowie zu weiterem Forschungsinteresse und stärkerer Forschungsmotivation anregen. Ob auf der Arbeit, beim Einkaufen oder auch in der S-Bahn - Dating-Apps ermöglichen das Kennenlernen neuer Menschen überall, da sie durch die Möglichkeit der mobilen Internetnutzung sowohl zeit- als auch ortsunabhängig funktionieren (vgl. Durch diese Funktion werden wiederum alle wichtigen Basisinformationen automatisch übernommen, sodass der App-Nutzer sofort mit dem Liken, Flirten und Daten beginnen kann (vgl. Dies ermöglicht den App-Nutzern weitere Nutzer, die sich im unmittelbaren Umfeld befinden, auf schnelle und einfache Weise kennen zu lernen, woraus schließlich der hohe Unterhaltungswert sowie Reiz mobiler Dating-Applikationen resultiert (vgl. Gemäß eigener Erfahrungswerte sowie empirischer Untersuchungen werden mobile Dating-Applikationen von Männern und Frauen insgesamt betrachtet relativ oberflächlich genutzt - meistens nämlich mit dem Ziel zu Flirten, aus Spaß oder lediglich dazu neue Leute kennen zu lernen. Zu einem der bekanntesten zählt beispielsweise der in den 1970er Jahren entstandene Nutzen und Belohnungsansatz (ͣUses-and-Gratifications- pproach“), der seit seiner Entstehung Zugang sowie Anwendung in unterschiedlichen Bereichen der sozialwissenschaftlichen Gratifikationsforschung gefunden hat (vgl. Denn dies geben 72 % der Befragten an, vor allem durch die alltägliche Nutzung des Smartphones bedingt (vgl. Die Studie der weltweit größten amerikanischen Marktforschungsfirma Global Web Index wurde mit Internetnutzern, beziehungsweise Tinder-Nutzern innerhalb einer Altersspanne von 14 bis 64 Jahren durchgeführt. Gemäß der Studie lassen sich lediglich knapp über die Hälfte der Tinder- Nutzer zu den Singles zählen (54 %), weitere 30 % sind bereits verheiratet und 12 % in einer Beziehung (vgl. Dennoch wird vermutet, dass die Nutzer Tinder nicht nur als reine ͣDating- pp“ sondern viel mehr auch als soziale Kennlern- Plattform betrachten (vgl.